Nach dem Untergang der MSC ELSA 3 bedroht die Verschmutzung der Küste von Thiruvananthapuram durch Plastikmüll

Von | 28. Mai 2025 | Umweltnachrichten , Nachrichten zur Umweltverschmutzung

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Nach dem Untergang der MSC ELSA 3 wuchs die Sorge um die Meeresverschmutzung , da große Mengen an Plastikgranulat die Küste von Thiruvananthapuram bedrohen. Man geht davon aus, dass die in Orten wie Vettukad, Thumba und Kochu Veli gefundenen Pellets aus Containern stammen, die nach der Katastrophe an Land gespült wurden. Diese Tragödie unterstreicht die wachsende Besorgnis über die Mikroplastikverschmutzung mariner Ökosysteme und Küstengemeinden, da es sich um die erste größere Ölkatastrophe infolge eines Schiffsunglücks in Indien handelt.

Plastikmüll bedroht die Küste von Thiruvananthapuram

Was sind Nurdles und warum sind sie ein Problem?

Laut der Internationalen Organisation für Normung (ISO 472:2013) sind Nurdles winzige, vorgeformte Massen aus Formmasse, die als Rohmaterial für die Herstellung von Kunststoffprodukten wie Textilien, Flaschen und Verpackungen verwendet werden. Sie haben üblicherweise einen Durchmesser von 1 bis 5 Millimetern. Diese primären Mikroplastikpartikel, die schwimmfähig sind und häufig Fischeiern ähneln, stellen eine Gefahr für Meereslebewesen dar, da sie hauptsächlich aus Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol oder Polyvinylchlorid bestehen. Nurdles sind an sich nicht schädlich, aber sobald sie ins Wasser gelangen, machen sie sich aufgrund ihres Auftriebs und ihrer geringen Größe zu einer gefährlichen Verunreinigung, so A. Biju Kumar vom Institut für Aquatische Biologie und Fischerei der Universität Kerala.

Jährlich werden weltweit Millionen Tonnen Nurdles transportiert, und Leckagen haben die Umwelt schwer geschädigt. Die Ölkatastrophe im Hafen von Durban ( Südafrika) im Jahr 2017 und die in Hongkong während des Taifuns Vicente im Jahr 2012 sind bemerkenswerte Beispiele für Ereignisse, die die Meeresfauna und die vom Tourismus und der Fischerei abhängigen lokalen Wirtschaften stark beeinträchtigten. Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) und Polyethylen hoher Dichte (HDPE), die in Plastiktüten, Flaschen und Rohren verwendet werden, sind die Hauptmaterialien in Thiruvananthapuram. Insbesondere das Recycling von LDPE erschwert die Aufräumarbeiten.

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Auswirkungen auf die Umwelt und Reaktionen darauf

Am 25. Mai 2025 sank das unter liberianischer Flagge fahrende Frachtschiff MSC ELSA 3 mit 640 Containern an Bord 38 Seemeilen vor der Küste Keralas. Die Ladung umfasste 367.1 Tonnen Heizöl, 84.44 Tonnen Diesel und 13 Gefahrgutcontainer. Seitdem wurden etwa 100 Container mit Textilien, Tee und Granulatgranulat an den Strand gespült. Da die Granulate bei Fischen, Schildkröten und Seevögeln Darmverstopfungen und Mangelernährung verursachen können, stellen sie eine ernsthafte Bedrohung für die marine Artenvielfalt dar. Zudem nehmen Neugeborene schädliche Schadstoffe wie PCB und DDT aus dem Salzwasser auf, die dann in die menschliche Nahrung und die Nahrungskette gelangen können.

Die geringe Größe der Kunststoffgranulate und ihre Neigung, sich mit Sand zu vermischen, erschweren die Reinigung. Experten empfehlen den Einsatz von schwimmenden Ölsperren, speziellen Siebanlagen und manuellen Strandreinigungsaktionen, um sie einzudämmen und zu entfernen. Verbesserte Behälterverpackungen, schnell reagierende Teams und strengere Richtlinien für die Meldung von Verschmutzungen sind Beispiele für Präventivmaßnahmen. Laut KV Thomas, dem ehemaligen Leiter der Abteilung für Meereswissenschaften am National Centre for Earth Science Studies , „verdeutlicht dieser Vorfall die Risiken von Plastikmüll in fragilen Ökosystemen.“ Die Verschmutzung durch Kunststoffgranulate bedroht die Küste von Thiruvananthapuram, und die Verschmutzung unterstreicht die dringende Notwendigkeit internationaler Maßnahmen zur Minimierung der Plastikverschmutzung und zum Schutz der Meereslebewesen, da schätzungsweise 230,000 Tonnen Kunststoffgranulat jährlich in die Meere gelangen.

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Autorin

  • Sarah Tancredi ist eine erfahrene Journalistin und Nachrichtenreporterin, die sich auf Fragen der Umwelt- und Klimakrise spezialisiert hat. Mit einer tiefen Leidenschaft für den Planeten und dem Engagement, das Bewusstsein für drängende Umweltherausforderungen zu schärfen, hat Sarah ihre Karriere der Information der Öffentlichkeit und der Förderung nachhaltiger Lösungen gewidmet. Ihr Ziel ist es, Einzelpersonen, Gemeinschaften und politische Entscheidungsträger dazu zu inspirieren, Maßnahmen zu ergreifen, um unseren Planeten für zukünftige Generationen zu schützen.

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