Rolle von GVO-Pflanzen bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Von | 6. Februar 2023 | Saubere Technologien , Nachhaltige Entwicklung , Aktuelle Themen

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Einer kanadischen Studie zufolge spielen gentechnisch veränderte Pflanzen eine wichtige Rolle, da sie dem Agrarsektor helfen können, Treibhausgasemissionen zu reduzieren . Die Studie wurde 2021 in der Fachzeitschrift „ Sustainability“ veröffentlicht . Weltweit trägt die Landwirtschaft rund 30 Prozent zu den Treibhausgasemissionen bei, hauptsächlich durch den Einsatz von Pestiziden, Düngemitteln und Tierabfällen.

Die Studie legt nahe, dass herbizidtolerante GVO-Pflanzen und Glyphosat die Kohlenstoffbindung im Boden erhöhen können . Dadurch wird Kohlendioxid im Boden gebunden, anstatt in die Atmosphäre freigesetzt zu werden, was zum Klimawandel beiträgt. Der Anbau von GVO-Pflanzen in Europa könnte die gesamten Treibhausgasemissionen des Kontinents aus der Landwirtschaft um etwa 7.5 Prozent reduzieren. Wie die untenstehende Abbildung zeigt, können GVO-Pflanzen dazu beitragen, die Opportunitätskosten für Kohlenstoff (COCs) und die Produktionsemissionen (PEMs) zu senken.

Rolle von GVO-Pflanzen bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Quelle: cell.com

Mehrere Überprüfungen der wissenschaftlichen Literatur deuten darauf hin, dass die Einführung von GVO-Pflanzen zu ökologischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Vorteilen durch höhere landwirtschaftliche Gewinne, höhere Ernteerträge und einen geringeren Einsatz chemischer Pestizide führen kann. Die Steigerung der GVO-Ernteerträge kann zahlreiche positive Auswirkungen auf die Eindämmung des Klimawandels haben. Da die Weltbevölkerung und der Nahrungsmittelbedarf steigen, kann eine Steigerung der Ernteerträge dazu führen, dass die Notwendigkeit, neue Flächen für die Produktion hinzuzufügen, verringert wird. Dadurch werden zusätzliche Kohlenstoffemissionen durch Landnutzungsänderungen vermieden.

Die COP26 2021 identifizierte Bodenmanagement und die effiziente Nutzung von Nährstoffen als wesentliche Bestandteile nachhaltiger Nahrungsmittelproduktionssysteme , globaler Ernährungssicherheit und Klimaresilienz. Bodenbearbeitung oder Pflügen – eine Form der Unkrautbekämpfung – setzt Kohlendioxid in die Atmosphäre frei und führt zu Bodenunfruchtbarkeit.

Der Einsatz von GVO-Pflanzen und der damit verbundene Einsatz von Düngemitteln gewährleistet eine wirksame Unkrautbekämpfung und eine Bodenbearbeitung ist nicht erforderlich. Die Verhinderung der Bodenbearbeitung ist eine wirksame Möglichkeit, die Kohlenstoffbindung in der Landwirtschaft zu erhöhen.

Forscher entwickelten ein Modell zur Kohlenstoffbilanzierung , um die Kohlenstoffbindung in der kanadischen Provinz Saskatchewan über einen Zeitraum von 30 Jahren zu schätzen. Zwischen November 2020 und April 2021 wurde zudem eine Online-Umfrage unter Landwirten in Saskatchewan durchgeführt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) bedeutende Veränderungen (z. B. verbesserte Unkrautbekämpfung) in den Bewirtschaftungsmethoden der Landwirte in Saskatchewan ermöglichte.

Laut Dr. Stuart Smyth , außerordentlicher Professor am Institut für Agrar- und Ressourcenökonomie der Universität Saskatchewan, offenbaren die Ergebnisse der Studie die Heuchelei von Umweltaktivisten, die zwar verbesserte nachhaltige Landwirtschaftspraktiken fordern, gleichzeitig aber Verbote von gentechnisch veränderten Pflanzen und den Einsatz von Glyphosat befürworten. Er fügt hinzu, dass nachhaltige Praktiken ohne fortschrittliche und innovative Technologien wie gentechnisch veränderte Pflanzen nicht möglich seien.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass gentechnisch veränderte Pflanzen das Potenzial haben, einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu leisten. Durch die Steigerung der Ernteerträge, die Reduzierung des Einsatzes schädlicher Pestizide und die Verbesserung der Effizienz der Landwirtschaft können GVO-Pflanzen dazu beitragen, die Emissionen aus der Landwirtschaft zu reduzieren und die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Es ist jedoch wichtig, die potenziellen Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Verwendung von GVO-Pflanzen sowie den Bedarf an weiterer Forschung und Entwicklung zu berücksichtigen. Letztendlich wird die Rolle von GVO-Pflanzen bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen von einer Reihe von Faktoren abhängen, darunter wissenschaftliche Fortschritte, öffentliche Akzeptanz und Regierungspolitik. Indem wir diese Überlegungen sorgfältig abwägen, können wir auf eine Zukunft hinarbeiten, in der die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Emissionen und der Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels spielt.

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Autorin

  • Dr. Emily Greenfield ist eine hochqualifizierte Umweltschützerin mit über 30 Jahren Erfahrung im Schreiben, Überprüfen und Veröffentlichen von Inhalten zu verschiedenen Umweltthemen. Die gebürtige US-Amerikanerin hat ihre Karriere der Sensibilisierung für Umweltthemen und der Förderung nachhaltiger Praktiken gewidmet.

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